Hallo Freunde und Bekannte
So nun bin ich endlich wieder da wo ich hingehöre; auf dem Weg nach Santiago.
Der Weg ab Le Puy ist härter, als ich das am Anfang glauben wollte. Zum Glück habe ich gleich nach dem Verlassen der Kathedrale Ingrid getroffen. Als hätte das Schicksal geahnt, dass ich jemanden zum Reden brauchte. Wie ich später herausfand, ging es Ingrid genau gleich.
Ingrid ist 20 und kommt aus Salzburg. Sie ist den ganzen Weg von dort gelaufen. Neben ihr komme ich mir wie ein Würstchen vor. Oder besser gesagt wie ein Cervelat/Chorizo.
Wir laufen hier in den Bergen an die 30km pro Tag; unglaublich! Das Wetter hat es aber auch bisher gut mit uns gemeint. So konnten wir die wunderschöne Gegend nach Le Puy in vollen Zügen geniessen. Ein richtiges Naturschauspiel. Das Aubrac ist echt eine Reise wert! Hier sind die Häuser, wie ich es von Frankreich erwartet hatte: Steinhäuser wunderschön mit Blumen verziert.
Ingrid und ich reden viel, lachen aber noch mehr. Wir verstehen uns blendend, da wir auch in etwa das gleiche Grundproblem haben. So können wir auch zeitweise stundenlang philosophieren. Man wäre erstaunt über unsere philoshophischen Gedanken. Echt! Vielleicht schreiben wir ja dann mal ein Buch. Philosophie des Jakobswegs (oder so). Und wenn wir mal still sind, dann rollt der Alpenexpress an Pilgern vorbei und lehrt ihnen das Fürchten.
Heute bin ich k.O. deshalb werde ich jetzt einkaufen gehen und Essen. Waschtag ist schon erledigt.
Ich freue mich über jeden Kommentar von Euch, auch wenn ich vielleicht nicht darauf eingehe...
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