Der Ruhetag verging schnell und schon waren wir nach einer kulinarischen Minireise nach Spanien (Churros) und Belgien (Carbonnade flamande) wieder auf dem Weg.
Und damit wir gleich wieder die Härte spüren, wartete auch schon eine Steigung auf uns. Aber wie auch im Leben bekommt jede Anstregung ihre Belohnung. Für uns war es die Aussicht auf die Brücke de Valente und das zurückgelassene Cahors.
Oben angekommen, spürte ich das Verlangen schneller zu gehen. Es war "the return of the machine". Ich düste los und lies alles was lief oder kriechte hinter mir. Wie von der Biene gestochen oder auf Wettfahrt mit dem TGV (wir befinden uns ja in Frankreich).
Ein Supergefühl wenn die Beine gehen. Ich wünschte mir François wäre da gewesen... Das wäre ein spannender Wettlauf geworden. Wenn ich also jemals eine Chance gehabt hätte, dann an diesem 12. Oktober 2007.
Nach 43km komme ich in Lauzerte an. Ein schönes "ville"! Ich kaufe ein und geniesse meinen Triumph. Und wie das so ist wenn man da oben schwelgt, kommt jemand und holt einen wieder runter. In diesem Fall ist es ein Deutscher Namens Joachim. Er ist auch die Strecke gelaufen und war satte 1 1/2 Stunden vor mir da. Lockerleicht! Grrr, ich gehe gleich ins Bett!
Die nächsten Tage fallen unter das Motto "Die singenden Pilger"
::::: Oh when the saints.... :::::::::
Wir treffen auf André (Quebec), Claude (France) und Vincent (auch so n Franzose). Es wird immer lustiger und wir alternieren das Singen mit tiefen Gesprächen.
Die Nächte verbringen wir mit Essen und Quatschen, während sich die Gîtes gegenseitig zu übertreffen versuchen. Spitzenreiter bis jetzt: "les volets bleus; Décazeville" gefolgt von "le pélélerin d'occident; Lectoure"
Hier noch ein paar Impressionen vom Weg.... Viel Spass!














3 Kommentare:
Pablo, ich seh schon: Du stehst immer noch auf blond. War das auch grad noch ein deutsches Pferd? Ja, dann, Du bist immer noch der Gleiche.
Gambatte kudasai!
Fran
Hallo Pablo! Gerade haben wir wieder mal telefoniert. Das Foto mit den bösen Stieren gefällt mir bisher am Besten. Aber auch das mit der Cola-Flasche. Sehr autentisch. Viel Spass nun weiter auf dem camino.
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